Im Laufe meiner Karriere bei Elite: Dangerous habe ich viele Schiffe geflogen. Aber eigentlich gibt es nur ein Schiff, dass mich vollends überzeugt hat: Der Asp Explorer von der Firma Lakon.

Der Lakon Asp Explorer ist nicht billig – aber eine sehr gute Investition, und möglicherweise das letzte Schiff, was ihr anschaffen werdet. In meinem Fall sogar: Das letzte Schiff, was ich mir seitdem drei Mal angeschafft habe.

Armadillo I – Ein Frachter, wie er im Buche steht

Der Asp Explorer eignet sich sehr gut als Frachter, und ist der logische Schritt nach einem Type-6-Frachter. Nicht nur kann man 128t Fracht (für vorsichtige Naturen: 120t Fracht plus Schildgenerator) durchs All bewegen, durch seine immense Sprungreichweite kann man auch weite Strecken schnell und bequem zurücklegen.

Besonders gut: Das riesige Cockpit bietet ausgezeichnete Sicht beim Manövrieren. Trotz der gewaltigen Masse ist somit ein (zumeist) unfallfreies Andocken möglich.

Armadillo II – Forschung & Wahnsinn

Das tolle am Asp Explorer ist nicht nur, was man alles einbauen kann – man kann auch sehr viel ausbauen. Damit spart man Unmengen an Gewicht, was in Kombination mit dem gewaltigen Sprungtriebwerk des Asp Explorer für eine fast unerreichte Sprungreichweite sorgt.

Tatsächlich gehört er zu dem am Häufigsten verwendeten Schiffstyp für Exploration, und führt noch weit vor dem deutlich günstigeren Diamondback Explorer und der deutlich teureren Anaconda. Einige der herausragendsten Explorations-Leistungen wurden durch Lakon Asp Explorer vollbracht, wie z.B. die Erreichung des größtmöglichen Abstands zu Sol (65.000 Lichtjahre).

Das großzügige Cockpit erlaubt dem Entdecker dann auch im Vorbeiflug an Planeten oder beim Nachtanken an einem Stern eine gute Sicht auf die Umgebung.

Ärmadillo III – Gewalt ist keine Lösung, aber ein guter Ansatz

Nicht zuletzt eignet sich der Asp Explorer auch als Kanonenboot, bzw. überschwerer Jäger. Seine sehr nahe um das Cockpit verteilte Bewaffnung sorgt für ein engliegendes Trefferbild, und die großzügige Ausstattung mit sechs Hardpoints sowie vier Slots für Ausrüstung erlaubt eine adäquate Bewaffnung.

Die sehr große Silhouette kann zum Teil durch sehr starke Schilde wett gemacht werden. Seine immense Masse sorgt für ein interessantes Wende- und Bremsverhalten, die Masseträgkeit erfordert öfter den Einsatz der Lateral-Düsen. Interessanterweise ist das Schiff aber sehr schnell zu drehen – es dauert nur, bis das Schiff auch in die Richtung fliegt, in die es gedreht wurde.

Die Kombination aus den obigen Faktoren erlaubt es dann auch, selbst schnelle Ziele binnen kürzester Zeit einfach durch schiere Feuerkraft zu zerstören. Selbst mit einer unerfahrenen Python oder Anaconda kann sich ein Asp anlegen – in allen Fällen sollte man aber immer eine Hand am FSD haben, um sich schnell zurückziehen zu können.

Fazit

Alles in allem ist der Lakon Asp Explorer ein hervorragendes Schiff für Commander, die gerne die Rollen wechseln, und ein ausgewogenes Multi-Rollen-Schiff benötigen. Der hohe Preis amortisiert sich schnell durch die dadurch entstehenden Verdienstmöglichkeiten.

Update: Ich habe ein paar Tipps zur Erhöhung der Sprungreichweite in Elite:Dangerous zusammengestellt.