Es gibt Gerichte, die trotz allem schlechten Gewissen oder entgegen ärztlichen Ratschlägen immer wieder gerne auf den Tisch kommt. Eines davon ist Stipp(isch) – ein Gericht, das in jüngster Zeit wieder neue Fans gefunden hat. Höchste Zeit also, das Rezept zu verraten.

Stipp(isch) ist eigentlich nur eine äußerst leckere Sauce, die aus Alibi-Gründen über ein paar Kartoffeln gekippt wird. Die Einkaufsliste für diese Operation ist relativ handlich. Ihr benötigt, um 2–3 Personen glücklich zu machen:

  • 300g gewürfelter Schinkenspeck,
  • 3 große Zwiebeln,
  • 400ml Sahne (ihr habt einen Eindruck, wohin die Reise geht)
  • etwas Milch nach Gefühl
  • sowie Pfeffer, Salz
  • und bei Bedarf Fondor.
  • Dazu passen gut Pellkartoffeln.

Kurz zusammengefasst besteht die Sauce also aus Speck, Zwiebeln und Sahne.

Die Zubereitung ist fast genau so einfach:

  1. In einer großen Pfanne die Schinkenwürfel anbraten.
  2. Die gewürfelten Zwiebeln hinzugeben und anbraten, bis sie glasig werden.
  3. In der Zwischenzeit kann man bereits die Kartoffeln in einem separaten Topf auf den Herd stellen.
  4. Darüber Sahne und ggf. Milch geben – die Konsistenz der Sauce sollte dabei leicht zähflüssig bleiben.
  5. Anständig würzen, gut verrühren – kurz vor dem Aufkochen ist die Sauce dann fertig.

Die Sauce kann durch harte körperliche (oder seelische Arbeit) verlorene Kalorie relativ flott wiederherstellen. 😉