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Wie fühlt sich Augmented Reality an?

Die Microsoft HoloLens könnte in nicht allzu ferner Zukunft endlich eine sinnvoll Integration von Augemented Reality in die tatsächliche Welt bringen. Ähnlich wie bei dem sehr eindrucksvollen Magic Leap unterscheidet sich Augemented Reality von der Virtual Reality, dass die virtuellen Gegenstände in der realen Welt stehen.

Während man bei der Oculus Rift oder der HTC Vive also nur eine virtuellen Welt sieht, kann man bei der Microsoft HoloLens die echte Welt sehen, in denen virtuelle Gegenstände stehen.

Der erste Einsatzzweck drängt sich ja förmlich auf: Pokemon Go! Aber ernsthaft:

  • Die Verwendung von AR revolutioniert die Interaktion mit vielen Dingen. Schon auf einfachster Ebene kann Sie eine vollkommen private Nutzung von Bildschirmen erlauben, die nur der Träger in der Augmented Reality sehen kann.
  • Dazu kommt, dass die Informationen einen räumlichen Bezug haben können. Durch Ansehen des Kühlschrank sieht man z.B. seine Inhalte und seinen Kühlungszustand – oder durch Sitzen im Auto ein HUD mit allen relevanten Informationen. Auch als Fußgänger oder Fahrradfaher könnte man sich ein Navigationssystem vorstellen, dass einfach virtuelle Linien auf den Boden malt.
  • Zudem können Information von Sensoren visualisiert werden, die ansonsten unsichtbar bleiben. Ein Radar- oder Infrarot-Bild, oder das „Hindurchschauen“ durch Wände durch Überlagerung mit Drahtgittermodellen wäre möglich.
  • Für die Gestaltung von 3d-Objekten in situ kann AR ebenfalls eingesetzt werden. So können z.B. virtuelle Gebäude errichtet werden, um die man schonmal herumlaufen kann. Oder ein Fahrzeug kreiert werden, dass man in Original-Größe vor sich stehen hat.
  • Auch Spiele im freien Feld sind denkbar. Spielobjekte existieren dabei nur virtuell, können aber durch reale Handlungen manipuliert werden.
  • Nicht zuletzt kann mit speziellen Aufnahmeequipment auch eine besonders realistische Form der Telepräsenz umgesetzt werden.

James Mackie hat noch ein längeres Video mit AR-Beispielen erstellt.

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