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      "content_html": "<p><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2019-12-22-firefox-weniger-werbung-mehr-speed-unter-android/firefox-240x240.png\" class=\"quad\" width=\"240\" height=\"240\" style=\"--aspect-ratio: 1/1;\" alt=\"\" /> Werbung nervt. Tracking nervt. Nerven nervt. Und gerade mobil habe ich eigentlich keine Zeit, meine geringe Download-Rate mit dem Herunterladen von hässlichen Werbemitteln zu verbringen. Aber welche Optionen hat man schon auf einem Smartphone?</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">Schon vor einiger Zeit war ich auf <a href=\"https://journal.3960.org/posts/2017-10-31-mobiles-surfen-ohne-werbung/\">Firefox für Android</a> gestoßen. Da ich schon immer ein Herz für Mozilla hatte und Firefox einer der wenigen Browser unter Android war, in dem ein AdBlocker funktionierte, war ich von Chrome für Android auf Firefox für Android umgestiegen.</p>\n<blockquote><p>Oh, ein Nerd-Telefon! Android, Firefox und DuckDuckGo.</p></blockquote>\n<p>Ein <a href=\"https://www.duden.de/rechtschreibung/Wermutstropfen\">Wermutstropfen</a> hatte damals Firefox für Android aber: Im Vergleich zu Android-Chrome war er nicht wirklich schnell. Das fiel augenscheinlich auch Mozilla auf, so dass sich in der stetig vergrößernden Palette an <a href=\"https://play.google.com/store/apps/dev?id=7083182635971239206\">Mozillas Android-Apps</a> eine neue Version von Firefox für Android fand: <a href=\"https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mozilla.fenix\">Mozilla Firefox Preview</a> – und die Früchte dieser Arbeit sind nun im <a href=\"https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mozilla.firefox\">regulären Mozilla Firefox</a> integriert worden.</p>\n<p>Von seinem Vorgänger unterscheidet <i>Firefox Preview</i> neben einer etwas kompakteren Oberfläche vor allen Dingen seine rasante Geschwindigkeit. Bei den Plugins für diesen Browser gibt es auch bekannte AdBlocker, der <em>eingebaute</em> AdBlocker (Enhanced Tracking Protection bzw. <i>ETP</i> genannt) funktioniert aber auch bereits ausgezeichnet (so das meine Bastelei für <a href=\"https://journal.3960.org/posts/2015-07-02-fritz-box-als-adblocker/\">den FritzBox-AdBlocker</a> für <em>diesen</em> Browser überflüssig wird).</p>\n<p><span class=\"figure quad\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2019-12-22-firefox-weniger-werbung-mehr-speed-unter-android/firefox-blocked-240x240.png\" class=\"quad\" width=\"240\" height=\"240\" style=\"--aspect-ratio: 1/1;\" alt=\"Neulich auf einer ganz normalen Nachrichtenseite.\" /><span class=\"figcaption\" aria-hidden=\"true\">Neulich auf einer ganz normalen Nachrichtenseite.<br /></span></span> Nebenbei kann <i>Firefox</i> auch den Webview auf Android ersetzen. Damit sind <em>alle</em> Apps auf dem Telefon, die Webview verwenden, nicht nur mit der Rendering-Engine sondern auch mit dem AdBlocker von <i>Firefox</i> ausgestattet.</p>\n<p>Nicht zuletzt ist in Firefox der Dienst „Firefox Sync“ eingebaut. Sobald man sich einen kostenlosen <a href=\"https://www.mozilla.org/de/firefox/accounts/\">Firefox Account</a> zugelegt hat, können alle anderen mit diesem Account registrierten Firefox-Browser Historie und Lesezeichen teilen. Damit ist das Erlebnis wie bei Google Chrome mit aktivierten Google Account.</p>\n<p>Übrigens: Mozillas Bemühen um neue Privatsphären-Services hat <a href=\"https://monitor.firefox.com/\">Firefox Monitor</a> hervorgebracht. Mit einem Firefox-Account kann man sich so informieren lassen, ob die eigene E-Mail-Adresse von einem Datenleck betroffen ist. Ein sinnvoller Service, der mich zum Beispiel darauf gebracht hat, dass einige von mir benutzte Dienste meine E-Mail-Adresse nebst Passwort-Hash verloren hatten – und merkwürdigerweise ein <em>nicht</em> von mir benutzter Dienst, womit sich hier möglicherweise der Kreis zum Trackingschutz von Mozilla Firefox schließt. <span class=\"emoji emoji--1f609\" title=\";)\">&#x1F609;</span></p>\n<p><strong>Update 2020–08:</strong> Inzwischen hat sich die Browser-Palette von Mozilla für Android leicht verändert: Der <a href=\"https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mozilla.firefox\">reguläre Mozilla Firefox</a> verbindet die Vorteile vom Firefox Preview mit der Stabilität vom regulären Firefox.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Firefox%20%E2%80%93%20Weniger%20Werbung%2C%20mehr%20Speed%20unter%20Android&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2019-12-22-firefox-weniger-werbung-mehr-speed-unter-android%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
      "summary": "Werbung nervt. Tracking nervt. Nerven nervt. Und gerade mobil habe ich eigentlich keine Zeit, meine geringe Download-Rate mit dem Herunterladen von hässlichen…",
      "date_published": "2019-12-22T18:33:43+01:00",
      "date_modified": "2020-08-25T11:55:12+02:00",
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      "title": "Die etwas andere Rezension von „Solo: A Star-Wars Story“",
      "content_html": "<p>Vor geraumer Zeit hatte ich mir <a href=\"https://journal.3960.org/posts/etwas-andere-rezension-von-star-wars-rogue-one/\">für Star-Wars-Filme eine kleine Checkliste</a> gebaut. Dieses Jahr hatte ich die Zeit, mir mal den Star-Wars-Film „Solo“ anzuschauen… und mit meiner Liste abzugleichen.</p>\n<!-- more -->\n<h2 id=\"more\">Der Inhalt</h2>\n<p>In „Solo“ geht es um die jüngeren Jahre von unserem Lieblings-Schmuggler Han Solo. Der Film zeigt uns, wie Han zum ersten Mal Chewbacca, Lando Calrissian und den <i>Millenium Falcon</i> trifft – und wie er zu dem Schmuggler wurde, den wir alle kennen.</p>\n<h2 id=\"die-checkliste\">Die Checkliste</h2>\n<p>Mit der Checkliste aus „Rouge One“ bewaffnet, schneidet der „Solo“-Film für mich wie folgt ab:</p>\n<h3 id=\"charaktere\">Charaktere</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Interessante und einzigartige Charaktere mit Tiefgang, mit denen man mitfühlt</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Spannende und/oder witzige Interaktion zwischen den Charakteren</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf aufgepfropfte Romanzen oder Fehden</li>\n</ul>\n<h3 id=\"ambiente\">Ambiente</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Technik im Stil der alten Filme – kein Hochglanz, kein High-Tech, sondern gutes altes LoFi-SciFi</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Coole, charakteristische Fahrzeuge bzw. Raumschiffe, gerne auch etwas abgewetzt</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Orte, an denen man sich zuhause fühlt, und nicht aus dem Prospekt kommen</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Keine neuen Super-Raumschiffe, Super-Jedis, Super-Lichtschwerter oder Super-Bösewichter</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Knuffige und/oder sehr fremdartige Aliens</li>\n</ul>\n<h3 id=\"story\">Story</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Eine Story, die auch ohne Star Wars im Hintergrund spannend oder interessant wäre</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Ein logischer, spannender Handlungsablauf</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Story twists und überraschende Wendepunkte</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf Klamauk</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf Fan Service wie z.B. in Form von ausgenudelten Lichtschwert-Kämpfen oder Speederbike-Verfolgungsjagden</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> …aber gerne augenzwinkernde Zitate</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Angedeutete Querverbindungen für Kenner der Hintergrundgeschichte</li>\n</ul>\n<h3 id=\"visuals\">Visuals</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Massive Action inkl. Rückschläge mit größeren Auswirkungen</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Großartige visuelle Effekte</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf mies gerenderte CGI-Charaktere</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Einzigartige Settings wie neue Planeten, Bauwerke</li>\n</ul>\n<h3 id=\"soundtrack\">Soundtrack</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Bombastischer Soundtrack…</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> …ohne übertriebenes Recycling von alten Soundtracks</li>\n</ul>\n<h2 id=\"das-fazit\">Das Fazit</h2>\n<p>Für mich fühlt sich „Solo“ an wie ein Film, der ohne viel große Liebe geschrieben, aber mit viel Liebe produziert wurde. Es knallt und rummst sehr schön, es sind markige Zitate und tolle Musik dabei… aber die Story als solche lässt sich in einem Satz mit weniger als drei Kommata erzählen und würde ohne <i>Star Wars</i> im Hintergrund niemanden in die Kinos locken. Die zwei eingebauten Story-Twists sind so nebensächlich und gefühlt unwichtig, dass man bei jeder einzelnen Folge einer beliebigen Netflix-Serie mehr Aufregung bekommt.</p>\n<p>Kurz vor Ende dachte ich tatsächlich, dass jetzt gleich die große Haupthandlung beginnt. Stattdessen stellen wir am Ende eines ohne Finesse auskommenden Raubüberfalls fest, dass der Film bereits zu Ende ist.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Die%20etwas%20andere%20Rezension%20von%20%E2%80%9ESolo%3A%20A%20Star-Wars%20Story%E2%80%9C&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2018-12-30-etwas-andere-rezension-von-solo-star-wars-story%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2018-12-30T19:19:07+01:00",
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Mit Hilfe von unzähligen <a href=\"https://journal.3960.org/posts/meine-einstellungen-in-sublime-text-3/\">Sublime-Plugins</a> habe ich mich da inzwischen sehr gemütlich eingerichtet.</p>\n<p>Beruflich bin ich aber inzwischen bei <a href=\"https://www.jetbrains.com/phpstorm/\" rel=\"nomention\">PhpStorm</a> angelangt, und habe mich da an bestimmten Luxus gewöhnt. Hervorragendes Auto-Complete bzw. die Verlinkung von Objekten im Quellcode, die direkte Anzeige von Fehlern oder die Integration von SQL, Git und Terminals vermisste man dann und wann doch in Sublime Text. Dafür war mir bei PhpStorm schon immer seine Behäbigkeit und sein Ressourcenhunger für das heimische Arbeiten ein Gräuel.</p>\n<p>Wonach ich also suchte ist die Spritzigkeit von Sublime Text 3, und die integrierte Arbeitsweise und Unterstützung von PhpStorm. Für mich selber habe ich mit <a href=\"https://code.visualstudio.com/\" rel=\"nomention\">Microsoft Visual Studio Code</a> den perfekten Kompromiss gefunden – zumal dieser Kompromiss keinen Cent kostet.</p>\n<blockquote><p>Sublime Text 3 ist der schnellste Klappspaten unter den Editoren, während PhpStorm das Äquivalent eines Braunkohletagebaubaggers ist.<br />Damit entspricht Microsofts Visual Studio Code einem Bobcat-Bagger.</p></blockquote>\n<p>Meine Highlights bei VS Code:</p>\n<ul>\n<li>Schnell, kleiner Fußabdruck</li>\n<li>Auto-Complete, Auto-Suggest, bzw. Intellisense</li>\n<li>Integriertes Git</li>\n<li>Integriertes Terminal</li>\n<li>Direkte Unterstützung für Gulp, Grunt, Docker, etc.</li>\n<li>Integriertes Debugging</li>\n<li>Schnell wachsende Palette an Plugins</li>\n</ul>\n<h2 id=\"meine-ersten-eindrücke\">Meine ersten Eindrücke</h2>\n<p>Persönlich wechsele ich ungern meine Werkzeuge aus, wenn ich nicht einen echten Grund dafür verspüre. Ich werfe gerne ein Auge auf die Trends in diesem Bereich, ohne andauernd den Drang zu verspüren, alles selber ausprobieren zu müssen. Außerdem möchte ich eigentlich wenig Zeit mit meinen Werkzeugen, sondern lieber mit meiner Arbeit verbringen. Umso größer ist für mich also der Schritt, meinen Code-Editor auszutauschen – das zentrale Werkzeug, dass meine Ideen in ausführbaren Code verwandelt.</p>\n<p>Wie bei jedem Editor-Wechsel war am Anfang etwas Fremdeln angesagt. <a href=\"https://css-tricks.com/on-switching-code-editors/\">Chris Coyiers Artikel über den Umstieg auf VS Code</a> hat mir zum Glück gerade noch rechtzeitig die Möglichkeit erläutert, mit einem Plugin das Verhalten von VS Code in einigen relevanten Bereichen (z.B. Tastaturkürzel) einfach auf das Verhalten von Sublime Text 3 abzuändern.</p>\n<p>VS Code nutze ich daheim aktuell für folgende Projekt-Typen:</p>\n<ul>\n<li>Node.js</li>\n<li>PHP / Web-Projekte</li>\n</ul>\n<p>Überraschenderweise ist <a href=\"https://code.visualstudio.com/\" rel=\"nomention\">VS Code für Windows, Mac OSX <em>und</em> Linux verfügbar</a>.</p>\n<h2 id=\"plugins-bzw-extensions\">Plugins bzw. Extensions</h2>\n<p>Direkt nach der Installation stellt man überrascht fest, dass es eigentlich nicht viele Plugins braucht; VS Code hat unglaublich viele Funktionalitäten von vorne herein integriert. So ist für die Verwendung von Gulp, Grunt, Sass, ESlint, Php-Debuggern und vielen anderen Notwendigkeiten des Webentwickler-Lebens bereits Vorsorge getroffen. Selbst eine Live-Preview von Markdown, ein Terminal und Git ist integriert. Daher ist meine persönliche Liste von zusätzlichen Plugins relativ bescheiden:</p>\n<dl>\n<dt>Sublime Text Keymap and Settings</dt><dd> Die wahre Geschwindigkeit eines Programmierers besteht aus zwei Komponenten: Der Beherrschung der jeweiligen Programmiersprache, und der Beherrschung seiner Werkzeuge. Da viele Tastenkombinationen aus Sublime Text 3 bei mir inzwischen ins Rückenmark übergegangen sind, würde eine Umstellung mich deutlich verlangsamen. Gott sei dank gibt es aber ein Plugin für VS Code, mit dem die Tastaturkürzel von Sublime Text 3 auch in VS Code funktionieren.</dd>\n<dt>EditorConfig for VS Code</dt><dd> In jedem Editor, den ich benutze, verwende ich <a href=\"https://editorconfig.org/\" rel=\"nomention\">EditorConfig</a>. Damit habe ich die jeweils projektspezifischen Einstellungen für Tabulatoren, Zeichensätze und Zeilenenden automatisch richtig, ohne mich selber um die Details kümmern zu müssen.</dd>\n<dt>Prettier</dt><dd> Dieses Plugin formatiert so ziemlich jeden Quellcode nach den Ideen von <a href=\"https://prettier.io/\">Prettier</a> um, und sorgt so auf Knopfdruck für Ordnung.</dd>\n<dt>Spell Right</dt><dd> Da ich auch viele Texte in meinem Editor schreibe, ist eine anständige Rechtschreibkorrektur überlebenswichtig. Dieses Plugin benutzt einfach das im Betriebssystem verankerte Wörterbuch.</dd>\n<dt>sftp</dt><dd> Erlaubt den direkten Zugriff auf entfernte Verzeichnisse. U.a. kann man Dateien hin- und herkopieren.</dd>\n<dt>Sort Lines</dt><dd> Tut, was man erwartet – es sortiert Zeilen.</dd>\n<dt>Git History</dt><dd> Eine grafische Übersicht über Commits im aktuellen Git-Repo.</dd>\n<dt>PHP Doc</dt><dd> Eine vernünftige Inline-Dokumentation ist ein Muss. Mit diesem Plugin kann man durch Eintippen von <code>/**</code> automatisch für den dahinter liegenden Code-Abschnitt einen PhpDoc-Kommentar erzeugen lassen.</dd>\n<dt>ESLint</dt><dd> Überprüft Javascript (z.B. für NodeJS) mit der Hilfe von <a href=\"https://eslint.org/\" rel=\"nomention\">ESLint</a> und zeigt Fehler und Vorschläge direkt im Editor an.</dd>\n<dt>Apache Conf</dt><dd> Ein Syntax-Highlighter für Apache-Konfigurationen ist in VS Code nicht direkt enthalten – aber als Plugin nachrüstbar.</dd>\n<dt>Docker</dt><dd> Erweitert VS Code um einen Docker-Tab für laufende Docker-Container, und fügt Docker-Befehle hinzu.</dd>\n</dl>\n<p>Für viele verschiedene Programmieraufgaben stellt Microsoft <a href=\"https://code.visualstudio.com/docs\" rel=\"nomention\">Tutorials für VS Code</a> bereit. Die Palette der <a href=\"https://code.visualstudio.com/docs/languages/overview\" rel=\"nomention\">im Standard unterstützten Sprachen von VS Code</a> reicht dabei von HTML, CSS, JavaScript und PHP über Node.js hin zu C#, C/C++, ohne das diese Liste erschöpfend <em>alle</em> unterstützten Sprachen enthält.</p>\n<p>In Kombination mit der Erweiterbarkeit und der Möglichkeit, Kommandozeilentools in VS Code einzubinden, steht dem geneigten Entwickler so ziemlich jede Sprache bequem zur Verfügung.</p>\n<p>Übrigens sieht <a href=\"https://code.visualstudio.com/blogs/2017/11/15/live-share\">Visual Studio Live Share</a> sehr spannend aus: Hier können mehrere Programmierer zusammen in Echtzeit ein und dieselbe Datei bearbeiten. Das habe ich persönlich zwar noch nicht ausprobiert, Youtube-Videos davon sehen aber <em>sehr</em> interessant aus:</p>\n<div class=\"video-player video-player--youtube\"><iframe allowfullscreen=\"allowfullscreen\" title=\"https://www.youtube.com/watch?v=1TJyopGhfiU\" src=\"https://www.youtube-nocookie.com/embed/1TJyopGhfiU?enablejsapi=1\" srcdoc=\"&lt;style&gt;*{padding:0;margin:0;overflow:hidden}html,body{height:100%}img,span{position:absolute;width:100%;top:0;bottom:0;margin:auto}span{height:1.5em;text-align:center;font:48px/1.5 sans-serif;color:white;text-shadow:0 0 0.5em black}&lt;/style&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/embed/1TJyopGhfiU?autoplay=1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://img.youtube.com/vi/1TJyopGhfiU/hqdefault.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;span&gt;▶&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;\"></iframe><!-- img src=\"https://img.youtube.com/vi/1TJyopGhfiU/hqdefault.jpg\" --></div>\n<h2 id=\"einstellungen\">Einstellungen</h2>\n<p>Meine persönlichen Einstellungen in der <code>settings.json</code>…</p>\n<pre><code class=\"language-json\">{\n  <b>&quot;editor.fontSize&quot;</b>: <em>13</em>,\n  <b>&quot;editor.formatOnPaste&quot;</b>: <samp>false</samp>,\n  <b>&quot;editor.formatOnSave&quot;</b>: <samp>false</samp>,\n  <b>&quot;editor.largeFileOptimizations&quot;</b>: <samp>false</samp>,\n  <b>&quot;editor.multiCursorModifier&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrlCmd&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;editor.renderWhitespace&quot;</b>: <kbd>&quot;boundary&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;editor.rulers&quot;</b>: [<em>80</em>, <em>120</em>],\n  <b>&quot;editor.snippetSuggestions&quot;</b>: <kbd>&quot;top&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;editor.tabSize&quot;</b>: <em>2</em>,\n  <b>&quot;editor.useTabStops&quot;</b>: <samp>false</samp>,\n  <b>&quot;editor.wordWrap&quot;</b>: <kbd>&quot;on&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;explorer.confirmDelete&quot;</b>: <samp>false</samp>,\n  <b>&quot;files.autoSave&quot;</b>: <kbd>&quot;onFocusChange&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;files.eol&quot;</b>: <kbd>&quot;\\n&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;files.exclude&quot;</b>: {\n      <b>&quot;.idea&quot;</b>: <samp>true</samp>,\n      <b>&quot;.vscode&quot;</b>: <samp>true</samp>\n  },\n  <b>&quot;git.autofetch&quot;</b>: <samp>true</samp>,\n  <b>&quot;git.enableSmartCommit&quot;</b>: <samp>true</samp>,\n  <b>&quot;git.path&quot;</b>: <kbd>&quot;C:\\\\Program Files\\\\Git\\\\bin\\\\git.exe&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;npm.enableScriptExplorer&quot;</b>: <samp>true</samp>,\n  <b>&quot;spellright.documentTypes&quot;</b>: [\n      <kbd>&quot;markdown&quot;</kbd>,\n      <kbd>&quot;latex&quot;</kbd>,\n      <kbd>&quot;plaintext&quot;</kbd>\n  ],\n  <b>&quot;terminal.integrated.shell.windows&quot;</b>: <kbd>&quot;C:\\\\Program Files\\\\Git\\\\bin\\\\bash.exe&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;workbench.colorTheme&quot;</b>: <kbd>&quot;Monokai&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;php.validate.executablePath&quot;</b>: <kbd>&quot;C:\\\\xampp\\\\php\\\\php.exe&quot;</kbd>,\n  <b>&quot;editor.defaultFormatter&quot;</b>: <kbd>&quot;esbenp.prettier-vscode&quot;</kbd>\n}\n</code></pre>\n<p>…und der <a href=\"https://code.visualstudio.com/docs/getstarted/keybindings\" rel=\"nomention\"><code>keybindings.json</code></a>…</p>\n<pre><code class=\"language-json\">[\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+g&quot;</kbd>,          <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.nextMatchFindAction&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+7&quot;</kbd>,          <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.commentLine&quot;</kbd>, <b>&quot;when&quot;</b>: <kbd>&quot;editorTextFocus &amp;&amp; !editorReadonly&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+shift+7&quot;</kbd>,    <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.blockComment&quot;</kbd>, <b>&quot;when&quot;</b>: <kbd>&quot;editorFocus&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+shift+d&quot;</kbd>,    <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.copyLinesDownAction&quot;</kbd>, <b>&quot;when&quot;</b>: <kbd>&quot;editorFocus&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+d&quot;</kbd>,          <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.addSelectionToNextFindMatch&quot;</kbd>, <b>&quot;when&quot;</b>: <kbd>&quot;editorFocus&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+h&quot;</kbd>,          <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.startFindReplaceAction&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+shift+up&quot;</kbd>,   <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.moveLinesUpAction&quot;</kbd> },\n  { <b>&quot;key&quot;</b>: <kbd>&quot;ctrl+shift+down&quot;</kbd>, <b>&quot;command&quot;</b>: <kbd>&quot;editor.action.moveLinesDownAction&quot;</kbd> }\n]\n</code></pre>\n<p>…sind direkte Übernahmen des Verhaltens, dass ich mir schon für <a href=\"https://journal.3960.org/posts/meine-einstellungen-in-sublime-text-3/\">Sublime Text 3</a> überlegt hatte. Viel mehr Konfiguration ist dann nicht mehr nötig.</p>\n<h3 id=\"fallstrick-git-unter-windows\">Fallstrick: Git unter Windows</h3>\n<p>Bei meinen ersten Versuchen scheiterte ich daran, den in VS Code integrierten Git-Client zum Laufen zu bringen. Obwohl auf der Kommandozeile und auch in einem lokal installierten Source Tree alles ganz wunderbar lief, wehrte sich VS Code gegen <code>git push</code> und <code>git pull</code> mit dem Hinweis, dass der Git-Server meine Credentials nicht mochte. Die Lösung dafür war aber gar nicht so komplex:</p>\n<p>Die Voraussetzungen für die Benutzung von Git direkt aus Microsofts Visual Studio Code ist die Installation von <a href=\"https://github.com/git-for-windows/git/releases\" rel=\"nomention\">Git Credential Manager</a> (bei neuerem Git wird dies automatisch mit dabei sein) und <a href=\"https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/\" rel=\"nomention\">Plink von Putty</a>, dass den SSH-Schlüssel für Git bereitstellt.</p>\n<p>Außerdem sollte eine globale Systemvariable vorhanden sein, die auf <code>plink.exe</code> verweist. Das kann man mit der Windows Eingabeaufforderung erledigen:</p>\n<pre><code class=\"language-batch\"><b>set</b> GIT_SSH=<kbd>&quot;C:\\Program Files\\PuTTY\\plink.exe&quot;</kbd>\n<b>setx</b> GIT_SSH <var>%GIT_SSH%</var>\n<b>echo</b> <var>%GIT_SSH%</var>\n</code></pre>\n<p>Sobald der SSH-Schlüssel in Pageant geladen ist, kann VS Code auch problemlos alle Git-Kommandos ausführen.</p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Für meine heimische Arbeit ist Microsofts Visual Studio Code der würdige Nachfolger von Sublime Text 3. Er ist nicht nur kostenlos, sondern lässt mich (fast) so schnell wie mit Sublime Text 3 arbeiten, während er gleichzeitig viele Annehmlichkeiten einer echten IDE mitbringt.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Der%20Umstieg%20auf%20Microsoft%20Visual%20Studio%20Code&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2018-09-19-umstieg-auf-microsoft-visual-studio-code%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
      "summary": "Mein Kollege Slawo hat mich schon vor geraumer Zeit auf einen interessanten Code-Editor hingewiesen: Microsofts Visual Studio Code (oder kurz „VS Code“).…",
      "date_published": "2018-09-19T19:42:47+02:00",
      "date_modified": "2020-02-27T10:17:00+01:00",
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      "title": "Exapunks – Spielen und programmieren",
      "content_html": "<p><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2018-08-17-exapunks-spielen-programmieren/exapunks-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"Exapunks - Screenshot von Steam\" /></p>\n<p>Ich fröne gerne etwas merkwürdigen Spielen wie <a href=\"https://journal.3960.org/tagged/cold-waters/\">U-Boot-Simulationen</a>, <a href=\"https://journal.3960.org/tagged/aerofly-fs2/\">Flug-Simulatoren</a> oder <a href=\"https://journal.3960.org/tagged/the-long-dark/\">Abenteuern in der kanadischen Wildnis</a>. Dementsprechend habe ich mir wieder ein kleines Nischen-Spiel vorgenommen: <a href=\"http://www.zachtronics.com/exapunks/\">„Exapunks“ von Zachtronics</a>.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">In <i>Exapunks</i> übernehmt ihr die Rolle eines Hackers, der um sein Leben hacken muss: Ihr leidet an einer Krankheit, und die Medikamente dafür sind teuer. Glücklicherweise habt ihr einen mysteriösen Kontakt, der euch mit Jobs versorgt, die eure Rechnungen bezahlen.</p>\n<p>Die Jobs sind dabei sehr unterschiedlich: Mal hackt ihr einen Erdnussriegel-Fabrik (um das Rezept zu verändern) oder den lokalen Pizza-Laden (um eure Bestellung in der Warteschlange nach vorne zu befördern) – dann brecht ihr aber auch in Buchhaltungssysteme von Copy-Shops oder die Geldautomaten von Banken ein. Das alles wird in einem lässigen Grafik-Stil und passender Musik-Untermalung präsentiert.</p>\n<div class=\"video-player video-player--youtube\"><iframe allowfullscreen=\"allowfullscreen\" title=\"https://www.youtube.com/watch?v=_rOIUUVFRKc\" src=\"https://www.youtube-nocookie.com/embed/_rOIUUVFRKc?enablejsapi=1\" srcdoc=\"&lt;style&gt;*{padding:0;margin:0;overflow:hidden}html,body{height:100%}img,span{position:absolute;width:100%;top:0;bottom:0;margin:auto}span{height:1.5em;text-align:center;font:48px/1.5 sans-serif;color:white;text-shadow:0 0 0.5em black}&lt;/style&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/embed/_rOIUUVFRKc?autoplay=1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://img.youtube.com/vi/_rOIUUVFRKc/hqdefault.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;span&gt;▶&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;\"></iframe><!-- img src=\"https://img.youtube.com/vi/_rOIUUVFRKc/hqdefault.jpg\" --></div>\n<p>Der eigentliche Clou ist das Hacking. Während andere Spiele (wie z.B. <i>Deus Ex</i> oder <i>Uplink</i>) das Hacken eher abstrakt halten, geht <i>Exapunks</i> in die Tiefe – wie auch schon seine geistigen Vorgänger von <a href=\"http://www.zachtronics.com/\">Zachtronics</a>, u.a. <a href=\"http://www.zachtronics.com/shenzhen-io/\">Shenzhen I/O</a>. Ihr lernt eine einfache Programmiersprache namens <a href=\"https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1480557969\" rel=\"nomention\"><i>Axiom</i></a>, mit dem ihr eure <i>Execution Agents</i> (EXA) in fremde Systeme schickt. Im Endeffekt programmiert ihr eure EXAs vor jedem Raubzug, und schaut ihnen dann zu, wie sie mit diesem Programm den eigentlichen Hack durchziehen.</p>\n<p>Ein solches Axiom-Programm ist am Anfang trivial…</p>\n<pre><code class=\"language-axiom\"><u>NOTE GRAB FILE 200 ON FIRST HOST</u>\n<i>LINK</i> <em>800</em>\n<i>GRAB</i> <em>200</em>\n<u>NOTE DROP FILE ON SECOND HOST</u>\n<i>LINK</i> <em>800</em>\n<i>DROP</i> \n</code></pre>\n<p>…kann aber schnell einige Komplexität annehmen:</p>\n<pre><code class=\"language-axiom\"><u>NOTE READ LAST CHUNK OF FILE 200 TO FIND START POSITION</u>\n<i>GRAB</i> <em>200</em>\n<i>SEEK</i> <em>9999</em>\n<i>SEEK</i> <em>-1</em>\n<i>COPY</i> <kbd>F</kbd> <kbd>X</kbd>\n\n<u>NOTE SET FILE POINTER TO START POSITION</u>\n<i>SEEK</i> <em>-9999</em>\n<i>SEEK</i> <kbd>X</kbd>\n\n<u>NOTE READ FILE 200 TO OTHER EXA VIA REGISTER M</u>\n<i>MARK</i> <b>READING</b>\n  <i>COPY</i> <kbd>F</kbd> <kbd>M</kbd>\n  <i>TEST</i> <i>EOF</i>\n  <i>FJMP</i> <b>READING</b>\n\n<i>DROP</i> \n<u>NOTE DONE</u>\n</code></pre>\n<p>So versucht ihr durch euer Programm die beschriebene Aufgabe zu lösen, um danach mit dem selben Programm unzählige Testfälle mit einer leicht veränderte Ausgangslage zu absolvieren. Das Prinzip ist dabei so ähnlich wie bei <a href=\"https://www.codewars.com/\">Code Wars</a>: Ihr schaut euch nicht wirklich jeden der einhundert Testfälle an, sondern baut euer Programm schraubengenau nach Spezifikation, und schon kann euch nichts passieren.</p>\n<p><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2018-08-17-exapunks-spielen-programmieren/exapunks2-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"\" /></p>\n<p>Als großer Motivator kommt hinzu, dass die eigenen Lösungen in Bezug auf Komplexität und Laufzeit mit Lösungen anderer <i>Exapunks</i>-Spieler verglichen werden. So steigt der Spaß, das Programm weiter zu verfeinern, um jede Optimierungsmöglichkeit erwischt zu haben.</p>\n<p>Darüber hinaus sind in dem Spiel weitere Minispiele versteckt, die man freiknobeln muss. Diese Minispiele für sich machen ebenfalls einen Heidenspaß – oder sind zumindest eine nette Dreingabe.</p>\n<p>Und nicht zuletzt fühlt man sich wie ein König, wenn man nach langer Tüftelei eine funktionsfähige <em>und</em> performante Lösung gebaut hat.</p>\n<p>Einen guten Einblick in Exapunks zeigt übrigens das „Let&#39;s play“ von Scott Manley:</p>\n<div class=\"video-player video-player--youtube\"><iframe allowfullscreen=\"allowfullscreen\" title=\"https://www.youtube.com/watch?v=kb5SsFWZAto\" src=\"https://www.youtube-nocookie.com/embed/kb5SsFWZAto?enablejsapi=1\" srcdoc=\"&lt;style&gt;*{padding:0;margin:0;overflow:hidden}html,body{height:100%}img,span{position:absolute;width:100%;top:0;bottom:0;margin:auto}span{height:1.5em;text-align:center;font:48px/1.5 sans-serif;color:white;text-shadow:0 0 0.5em black}&lt;/style&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/embed/kb5SsFWZAto?autoplay=1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://img.youtube.com/vi/kb5SsFWZAto/hqdefault.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;span&gt;▶&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;\"></iframe><!-- img src=\"https://img.youtube.com/vi/kb5SsFWZAto/hqdefault.jpg\" --></div>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p><i>Exapunks</i> ist bestimmt kein Spiel für jedermann. Wenn ihr aber auf Knobelei und Programmierung steht, und Hackingspiele mögt, sollte Exapunks nicht in eurer Sammlung fehlen. Nebenbei ist das Spiel preisgünstig zu haben.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Exapunks%20%E2%80%93%20Spielen%20und%20programmieren&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2018-08-17-exapunks-spielen-programmieren%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2018-08-17T19:41:52+02:00",
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      "title": "Preisvergleich: Fremdsprachige Bücher als ePub bzw. Kindle",
      "content_html": "<p>Hattet ihr schon einmal eine Rippenprellung und Dan Winslows Meisterwerk „Tage der Toten“ (engl.: „The Power of the Dog“) im Handgepäck? Aus keinem besonderen Grund habe ich mir mal den Markt für eBook-Reader angeschaut, um zukünftig nicht ganz so schwer an meinen Büchern zu heben. Aber gibt es eigentlich für Freunde des fremdsprachigen Buches für jede Plattform jedes Buch?</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">In Deutschland scheint es bei den eBook-Readern nur zwei nennenswert weit verbreitete Plattformen zu geben: Amazons <strong>Kindle</strong> und der <strong>Tolino</strong>. Während der Kindle mehr oder minder exklusiv an Amazons Bücherpalette gebunden ist, erlaubt der Tolino den Einkauf bei den verschiedensten Buchhändlern. Darüber hinaus unterstützt der Tolino offene Buchformate wie ePub, kann aber nicht Kindles eigenes Buchformat lesen. Bei Kindle ist es nur mit einigen Verrenkungen möglich, <a href=\"https://calibre-ebook.com/\">ePubs in das Kindle-eigene Format umzuwandeln</a>.</p>\n<p>Da beide Plattformen sowohl von den Leistungsdaten als auch den Gerätepreisen vergleichbare Angebote haben, ist das eigentliche Unterscheidungskriterium (neben der Sympathie für Amazon oder den deutschen Buchhandel) vor allen Dingen das direkt und unkompliziert zugreifbare Angebot an Büchern – und den damit verbundenen Preisen.</p>\n<h2 id=\"papier-vs-ebook-amazon-vs-den-deutschen-buchhandel\">Papier vs. eBook, Amazon vs. den deutschen Buchhandel</h2>\n<p>Die gute Nachricht vorneweg: Bei meinem Buchgeschmack hätte es jedes Buch auch als eBook gegeben. Verblüffend ist aber der Preisunterschied – nicht nur zwischen Buch und eBook, sondern auch zwischen Amazon und dem deutschen Buchhandel. Für ein paar ausgewählte Bücher sehen die Preise mit Stand vom Februar 2018 wie folgt aus:</p>\n<div class=\"table-wrapper\"><table>\n<caption id=\"buchpreise-verschiedener-online-händler-stand-februar-2018\">Buchpreise verschiedener Online-Händler, Stand Februar 2018</caption>\n<colgroup>\n<col />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n</colgroup>\n<thead>\n<tr>\n<th>Buch</th>\n<th style=\"text-align:right\">Amazon</th>\n<th style=\"text-align:right\">Buchhandel</th>\n<th style=\"text-align:right\">Kindle</th>\n<th style=\"text-align:right\">Dt. ePub</th>\n<th style=\"text-align:right\">Google Play</th>\n</tr>\n</thead>\n<tbody><tr>\n<th scope=\"row\">Tom Clancy: The Hunt for Red October</th>\n<td style=\"text-align:right\">€7,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€5,99</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,08</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Don Winslow: The Power of the Dog</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,54</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">N.A.</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Robert Mason: Chickenhawk</th>\n<td style=\"text-align:right\">€10,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€5,99</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Mark Bowden: Black Hawk Down</th>\n<td style=\"text-align:right\">€10,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€10,82</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">William Gibson: Pattern Recognition</th>\n<td style=\"text-align:right\">€5,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€5,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€5,69</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Andy Weir: The Martian</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€4,99</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Bernard Cornwell: The Last Kingdom</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,99</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,99</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,99</strong></td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Patrick O&#39;Brian: Master and Commander</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,98</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,59</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Douglas Crockford: Javascript – The Good Parts</th>\n<td style=\"text-align:right\">€20,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€24,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€16,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€23,00</td>\n<td style=\"text-align:right\">€17,91</td>\n</tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Auffällig: Bei fast allen Büchern sind die Amazon Kindle eBooks am günstigsten. Der Preisunterschied zwischen den Kindle-eBooks und ePub-eBooks liegt dabei bei bis zu 40%, durchschnittlich aber zumindest bei rund 25%.</p>\n<h2 id=\"preisunterschiede-beim-deutschen-online-handel\">Preisunterschiede beim deutschen Online-Handel</h2>\n<p>Wenn man die Preise bei bekannten deutschen Online-Buchhändlern vergleicht, sieht je nach gewählten Buchtitel ebenfalls Preisunterschiede bei ePubs:</p>\n<div class=\"table-wrapper\"><table>\n<caption id=\"buchpreise-verschiedener-deutscher-online-händler-stand-februar-2018\">Buchpreise verschiedener deutscher Online-Händler, Stand Februar 2018</caption>\n<colgroup>\n<col />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n<col class=\"table-cell--right\" />\n</colgroup>\n<thead>\n<tr>\n<th>Buch</th>\n<th style=\"text-align:right\">Hugendubel</th>\n<th style=\"text-align:right\">Thalia</th>\n<th style=\"text-align:right\">eBook.de</th>\n<th style=\"text-align:right\">Mayersche</th>\n<th style=\"text-align:right\">Osiander</th>\n<th style=\"text-align:right\">Weltbild</th>\n<th style=\"text-align:right\">Buecher.de</th>\n</tr>\n</thead>\n<tbody><tr>\n<th scope=\"row\">Tom Clancy: The Hunt for Red October</th>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,59</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Don Winslow: The Power of the Dog</th>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,49</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Robert Mason: Chickenhawk</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,49</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Mark Bowden: Black Hawk Down</th>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">N.A.</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€14,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€14,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€14,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€9,95</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">William Gibson: Pattern Recognition</th>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">N.A.</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€12,14</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Andy Weir: The Martian</th>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">N.A.</td>\n<td style=\"text-align:right\">€8,99</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€8,49</strong></td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Bernard Cornwell: The Last Kingdom</th>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n<td style=\"text-align:right\">€6,99</td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Patrick O&#39;Brian: Master and Commander</th>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\">€10,49</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€6,89</strong></td>\n</tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Douglas Crockford: Javascript – The Good Parts</th>\n<td style=\"text-align:right\">€23,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">€23,-</td>\n<td style=\"text-align:right\">€23,49</td>\n<td style=\"text-align:right\">N.A.</td>\n<td style=\"text-align:right\">€23,-</td>\n<td style=\"text-align:right\">€23,-</td>\n<td style=\"text-align:right\" class=\"tag-strong\"><strong>€20,95</strong></td>\n</tr>\n</tbody></table></div>\n<p>(Die Stichprobe ist vom Februar 2018.)</p>\n<p>Auch beim Kauf eines eReaders unterscheiden sich von Buchhändler zu Buchhändler die Preise teilweise deutlich.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Preisvergleich%3A%20Fremdsprachige%20B%C3%BCcher%20als%20ePub%20bzw.%20Kindle&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2018-02-10-preisvergleich-fremdsprachige-buecher-als-epub-bzw-kindle%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2018-02-10T18:54:22+01:00",
      "date_modified": "2018-03-20T10:42:44+01:00",
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      "title": "„U 977“ – Das Buch zum U-Boot",
      "content_html": "<p>Jeder U-Boot-Fan oder Subsimmer kennt den allgemeinen Kanon der U-Boot-Filme und -Bücher: Die Klassiker „Das Boot“ von Lothar-Günter Buchheim und „Jagd auf Roter Oktober“ von Tom Clancy; „Crimson Tide“, das Sachbuch „Blind Man&#39;s Bluff“. Durch puren Zufall bin ich neulich über ein weiteres Kleinod der U-Boot-Literatur gestolpert: „U 977 – Geheimfahrt nach Südamerika“.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">Das Buch „U 977 – Geheimfahrt nach Südamerika“ von Heinz Schaeffer stammt aus dem Jahre 1950. Der Autor war Kommandant auf dem Boot U 977, und im Zweiten Weltkrieg fast von Beginn an auf Seiten der Deutschen Marine am U-Boot-Krieg beteiligt. Dementsprechend hat Schaeffer mit dem Buch seine Memoiren verfasst, dessen Vorlage sein persönliches Kriegstagebuch war.</p>\n<p><span class=\"figure default\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2017-10-04-977-buch-zum-boot/uboot-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"Bundesarchiv bzw. Wikipedia CZ / CC-BY-SA 3.0\" /><span class=\"figcaption\" aria-hidden=\"true\">Bundesarchiv bzw. Wikipedia CZ / CC-BY-SA 3.0<br /></span></span></p>\n<h2 id=\"inhalt\">Inhalt</h2>\n<p>Schaeffer berichtet eindrucksvoll über den Verlauf des U-Boot-Kriegs aus seiner persönlichen Sicht. Beginnend mit der anfänglichen Überlegenheit, bei dem die Boote ungestraft auf dem Atlantik wildern und Unmengen an Tonnage versenken konnten, bis zu der Phase, in der die <em>U-Boote</em> unbarmherzig gejagt und erfolgreich versenkt wurden.</p>\n<figure class=\"blockquote\"><blockquote><p>Die Nacht steht günstig für uns, mondlos, finster. Mitten drin im Geleitzug stehen wir. Die Rechenanlage ist eingeschaltet, Mündungsklappen sind aufgedreht und es bedarf nur des leichten Fingerdruckes auf den Abfeuerschalter.</p></blockquote>\n<figcaption>Heinz Schaeffer: „<cite>U 977 – Geheimfahrt nach Südamerika</cite>“</figcaption></figure>\n<p>Schaeffer zeichnet von seiner Kindheit über die Ausbildung bis zum Kriegseinsatz und der Flucht nach Argentinien ein eindrucksvolles, nautisches Zeitbild. Anekdoten über das Leben an Bord eines U-Bootes, Heimatbesuche und Familienszenen wechseln sich ab mit technischen, taktischen und strategische Erklärungen. Alles in allem gewährt das Buch ganz unabhängig von dem namensgebenden U 977 einen sehr umfassender Blick auf das Leben eines U-Boot-Offiziers im Zweiten Weltkrieg.</p>\n<p>Das Buch schließt mit der Flucht der Besatzung an Bord von U 977 von Norwegen bis nach Argentinien — eine für die damalige Zeit technisch wie menschlich herausragende Leistung.</p>\n<h2 id=\"stil\">Stil</h2>\n<p>Schaeffers Schreibstil ist im Ton der damaligen Zeit. Kurze, zackige Sätze, gerne auch ohne Verben. Gerade deswegen entwickelt das Buch eine mitreißende Geschwindigkeit. Dazu verwendet er viel Jargon, mit dem das eigentümliche Gefühl entsteht, dass der Autor direkt neben einem sitzt und vom Krieg erzählt.</p>\n<p>Das hat auch seine Nachteile. Einige Absätze muss man zwei Mal lesen, um den Handlungsablauf zu verstehen. Manchmal wird in der Zeit gesprungen, oder sich mitten in einem Kapitel in einem technischen Details verbissen. Langweilig oder schwer verständlich wird es aber nie.</p>\n<figure class=\"blockquote\"><blockquote><p>Dies ist der wahre Krieg, nicht der Krieg der Filmstreifen mit schmetternder Musik und wehenden Fahnen; nein, der Krieg der Wirklichkeit, der Entbehrung und Qualen, aber auch der Selbstbeherrschung und Pflichterfüllung.</p></blockquote>\n<figcaption>Heinz Schaeffer: „<cite>U 977 – Geheimfahrt nach Südamerika</cite>“</figcaption></figure>\n<p>Aus heutiger Sicht ist Schaeffer klar erkennbar ein Kind seiner Zeit, und geprägt durch seinen Beruf. Immer wieder schimmert die Art von Pathos durch, der in dieser Zeit gelebt wurde — eine Härte gegen sich, die Kameraden, den Feind. Das gleitet zum Glück niemals vollends ab. Politische oder moralische Betrachtungen bleiben aber weitgehend außen vor — der Tod von Gegnern oder Kameraden ist halt der Lauf der Welt.</p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Meiner Meinung nach ist Schaeffer wenn nicht vom handwerklichen, dann auf jeden Fall vom inhaltlichen ein eindrucksvolles Buch über die U-Boot-Fahrerei gelungen. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber auch außerhalb der interessanten Welt der U-Boot-Fahrerei schafft es Schaeffer, ein spannendes, mitreißendes Buch zu schreiben. Immer wieder ertappt man sich dabei, noch schnell ein paar Seiten weiterzulesen, um herauszufinden, wie sich das Boot aus der einen oder anderen brenzligen Situation herauslaviert.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=%E2%80%9EU%20977%E2%80%9C%20%E2%80%93%20Das%20Buch%20zum%20U-Boot&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2017-10-04-977-buch-zum-boot%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2017-10-04T19:00:00+02:00",
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      "title": "„Explorers of the North Sea“ – ein weiteres Wikinger-Brettspiel",
      "content_html": "<p><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2017-07-09-explorers-the-north-sea-weiteres-wikinger-brettspiel/explorers-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"\" /></p>\n<p>Nach dem famosen Vorgänger hatten wir endlich die Zeit, uns (stilecht in einer Hütte an Dänemarks Nordsee-Küste) den dritten Teil der Wikinger-Saga von <a href=\"http://garphill.com/\">Garphill Games</a> anzusehen.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\"><a href=\"http://garphill.com/product/explorers-of-the-north-sea\">„Explorers of the North Sea“</a> versetzt uns wieder in die Rolle eines Wikinger-Anführers. Nachdem wir im ersten Teil der Serie <a href=\"http://garphill.com/product/shipwrights-of-the-north-sea\">„Shipwrights of the North Sea“</a> Schiffe gebaut und im zweiten Teil <a href=\"https://journal.3960.org/posts/brettspiel-fuer-bis-zu-vier-wikinger-raiders-of-north-sea/\">„Raiders of the North Sea“</a> fremde Länder geplündert haben, ist nun im dritten Teil der Saga das Erforschen unbekannter Länder unsere Aufgabe.</p>\n<h2 id=\"spielprinzip\">Spielprinzip</h2>\n<p>Das Spielprinzip erinnert auf eine gute Art und Weise an das Brettspiel „Carcasonne“, und ist schnell erlernt: Rund um den gemeinsamen Heimathafen aller Spieler werden reihum neue Landplättchen angelegt, mit denen sich das Spielfeld um neue Inseln erweitert. Die Inseln wiederum beherbergen Tiere, Siedlungen, oder in den Gewässern davor warten Schiffe.</p>\n<p>Jeder Spieler hat nun ein Langboot zur Verfügung, in dem er maximal drei Wikinger durch die Gegend schippern kann. Neben den Möglichkeiten, Siegpunkte durch das Einfangen von Tieren, Plündern von Siedlungen oder Versenken von Schiffen zu erlangen, gibt es (analog zu „Carcasonne“) die Möglichkeit, eine Insel für sich zu beanspruchen. Dafür stellt man Wikinger ab, oder baut einen kleinen Außenposten.</p>\n<p>Am Ende des Spiels werden die so erreichten Siegpunkte zusammengezählt. Ein raffiniertes Punktesystem erlaubt einiges Taktieren – nicht zuletzt durch zwei zufällig ausgegebene Kapitäne mit Spezialfertigkeiten verändert sich in jedem Spiel subtil die Gewinnstrategie.</p>\n<h2 id=\"ausstattung\">Ausstattung</h2>\n<p>Wie auch schon seine Vorgänger ist das Spiel mit fantastischem Artwork und viel Liebe zum Detail ausgestattet. Die schon aus den Vorgängern bekannten Wikingerfigürchen aus Holz sind natürlich wieder mit von der Partie.</p>\n<p>Die Spielverpackung ist im Inneren eher zweckmäßig; eine Sammlung von Plastiktütchen schafft Ordnung.</p>\n<h2 id=\"das-spiel\">Das Spiel</h2>\n<p>Das Spiel selber hat einige Kerntugenden, die ich sehr schätze:</p>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Das Spiel ist sehr schnell zu erlernen – und trotz englischer Spielregeln auch ohne große Englischkenntnisse nach kurzer Eingewöhnung sehr gut zu verstehen.</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Das Spiel spielt sich sehr schnell. Spieler fiebern mit den Zügen der anderen Spieler mit, und beobachten die Auswirkungen ihrer Handlungen auf die eigenen Pläne.</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Es gibt jede Menge Interaktion zwischen den Spielern. So kann man sich gegenseitig die Inseln verbauen, oder sich Tiere abjagen. Zu echten Auseinandersetzungen kommt es aber nicht – auf eine gewisse Art und Weise ist der Wettstreit friedlich.</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Das Spiel erlaubt sehr unterschiedliche Strategien, und sehr viel Handlungsspielraum.</li>\n</ul>\n<p>Kurioserweise kann man alle drei Wikinger-Spiele mit der Erweiterung <a href=\"http://garphill.com/product/the-north-sea-runesaga\">„The North Sea Runesaga“</a> verbinden – so kann man Erfolge aus dem ersten Teil der Spiele-Serie in den zweiten mitnehmen, und einen Sieg im zweiten Teil in den dritten Teil mitnehmen.</p>\n<p>Und fast noch kurioser ist die Tatsache, dass man das Spiel auch alleine spielen kanm. In dieser Variante erforscht man ganz ungestört das Gelände und versucht einfach nur, möglichst viele Punkte nach Hause zu bringen.</p>\n<p><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2017-07-09-explorers-the-north-sea-weiteres-wikinger-brettspiel/explorers-detail-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"England und Irland fest in unserer Hand\" /></p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Das Spiel hat uns sehr viel Spaß gemacht, zumal die hohe Spielgeschwindigkeit einlädt, mal „schnell zwischendurch“ noch eine weitere Runde zu starten.</p>\n<p>Die Qualitäten der beiden Vorgänger-Brettspiele findet man auch in diesem Spiel wieder. Wer die ersten beiden Teile mochte, wird also auch „Explorers of the North Sea“ sehr mögen. Unserer Meinung nach ist der dritte Teil der beste der gesamten Wikinger-Saga.</p>\n<p>Das Spiel wird aber auch Spielern sehr gefallen, die z.B. „Carcasonne“ oder „Zug um Zug“ mögen. Bei diesen Spielen ist das Prinzip ähnlich, kooperativ-kompetitiv ein Spielbrett zu erobern und darin sein Gelände abzustecken.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=%E2%80%9EExplorers%20of%20the%20North%20Sea%E2%80%9C%20%E2%80%93%20ein%20weiteres%20Wikinger-Brettspiel&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2017-07-09-explorers-the-north-sea-weiteres-wikinger-brettspiel%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2017-07-09T19:09:55+02:00",
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      "title": "Meine Bürowaffe? Die Nerf Slingfire!",
      "content_html": "<p><span class=\"figure default\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2017-05-04-buerowaffe-nerf-slingfire/slingfire-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"Die Nerf Slingfire mit einem 12-Dart-Doppel-Magazin\" /><span class=\"figcaption\" aria-hidden=\"true\">Die Nerf Slingfire mit einem 12-Dart-Doppel-Magazin<br /></span></span></p>\n<p>Seit geraumer Zeit branden immer wieder kleine Nerf-Gefechte in unserer Firma auf. Meine Wahl für den Bürokampf fiel auf die <strong>Hasbro Nerf Zombie Strike Slingfire</strong>. Für mich hat die Slingfire mehrere Vorteile.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">Die Anforderung an eine <a href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Close_Quarters_Battle\">CQB</a>-Waffe sind:</p>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Kompakt und führig</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Schnell nachzuladen bzw. hohe Munitionskapazität</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verwendung von Standardmunition</li>\n</ul>\n<p>All diese Bedingungen erfüllt die Slingfire ganz hervorragend.</p>\n<p>Die Slingfire benötigt keine Batterien, sondern verfügt über einen <strong>Winchester-Repetierer</strong>. Dieser ist zuerst gewöhnungsbedürftig, mit etwas Übung kann man die Flinte aber durchladen, ohne die Mündung vom Ziel zu nehmen.</p>\n<p>Die Slingfire verwendet Standard-Munition mit Standard-Magazinen. Die Magazine haben eine Kapazität von sechs Darts. Ein Nachladen ist ohne übermäßige Verrenkungen möglich – mit etwas Übung muss man nicht einmal aus dem Anschlag gehen, um das Magazin zu wechseln. </p>\n<h2 id=\"modifikationen\">Modifikationen</h2>\n<p>Zwei zusätzliche <strong>12-Dart-Magazine</strong> von FOKOM erweitern den regulären Vorrat von 6 Darts pro Magazin auf die doppelte Menge pro Magazin, ohne die Slingfire deutlich sperriger zu machen. Da die Magazine transparent sind, genügt ein kurzer Blick, um den Munitionsstand zu überprüfen. Zusammen mit <strong>400 Darts Munition</strong> vom KYG hat man damit genug Munition zur Verfügung, um seinen Gegner im Dart-Regen stehen zu lassen.</p>\n<p><span class=\"figure default\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/2017-05-04-buerowaffe-nerf-slingfire/double-mag-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"Das Doppel-Magazin wird einfach mit Kabelbindern zusammengehalten\" /><span class=\"figcaption\" aria-hidden=\"true\">Das Doppel-Magazin wird einfach mit Kabelbindern zusammengehalten<br /></span></span></p>\n<p>Besonders präzise Munition wird von <strong>EKIND</strong> hergestellt. Die Munition mit dem Waffelkopf fliegt sehr weit und flach, verschleißt dafür aber auch deutlich schneller.</p>\n<p>Die beiden Magazine sind mit zwei Kabelbindern und Polsterung zu einem <strong>Doppelmagazin</strong> verbunden. Da erlaubt, schnell ein volles Magazin einzustecken, indem man das just leer geschossene Magazin herauszieht und verkehrt herum wieder einsteckt, so dass nun das zweite (volle) Magazin zugeführt wird. Das Doppelmagazin hat außerdem den Vorteil, dass man in Feuerpausen Munition in das nicht in der Waffe eingesteckte Magazin nachladen kann, ohne die Waffe aus der Hand nehmen zu müssen – ein größerer Geschwindigkeitsvorteil.</p>\n<p>An den Ösen vorne und an der Schulterstütze ist ein <strong>Tragegurt</strong> befestigt. In meinem Fall ist das ein Gurt von einer alten Sporttasche. Damit kann man die Flinte einerseits tragen, andererseits schnell in den Anschlag bringen.</p>\n<p>Und nicht zuletzt sollte man immer eine <strong>Brille</strong> tragen – aus leidvoller Erfahrung weiß ich inzwischen, dass ein Pfeil im Auge wirklich sehr schmerzhaft ist.</p>\n<h2 id=\"taktiken\">Taktiken</h2>\n<p>Beim <a href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Close_Quarters_Battle\">CQB</a>-Nerf-Gefecht haben sich die folgenden Taktiken ausgezahlt:</p>\n<ul>\n<li>Nach Schussabgabe sofort durchladen.</li>\n<li>Beim Nachladen immer Hinknien. Wenn man das o.a. Doppelmagazin verwendet, besteht das Nachladen zwar nur aus dem Umdrehen des Doppelmagazins, aber trotzdem zählt jeder Sekundenbruchteil in Deckung.</li>\n<li>Beim Entstören der Nerf-Gun ebenfalls immer abknien.</li>\n<li>In ruhigen Pausen Munition aufsammeln und leere Magazine damit auffüllen. In Kombination mit o.a. Doppelmagazin stopft man diese einfach in das nach unten zeigende Magazin.</li>\n<li>Nerf-Pfeile prallen an Hindernissen ab, und können auch ballistisch verschossen werden. Damit bekämpft man verschanzte Gegner hinter Deckung.</li>\n</ul>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Mit der Slingfire ist man im Bürokampf Mann gegen Mann gut gerüstet. Ein paar kleine Modifikationen steigern die eigene Wirkfähigkeit enorm, der Rest ist Übung und Taktik.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Meine%20B%C3%BCrowaffe%3F%20Die%20Nerf%20Slingfire!&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2017-05-04-buerowaffe-nerf-slingfire%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2017-05-04T19:22:19+02:00",
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      "title": "Filme, die man zwei Mal sehen sollte",
      "content_html": "<p>Manche Filme sind so gut, dass man sie zwei Mal sehen kann. Und manche haben am Ende einen besonderen Kniff, so dass man sie fast zwingend zwei Mal sehen <em>muss</em>. Hier kommt also meine unvollendete Liste filmischer Meisterwerke, die man erst versteht, wenn man sie komplett gesehen hat, und nochmals schaut:</p>\n<!-- more -->\n<h2 id=\"more\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt1375666\">Inception</a></h2>\n<p>Ein Team von Gedanken-Dieben dringt Ebene für Ebene in das Unterbewusstsein eines Firmen-Chefs ein – aber finden sie auch den kompletten Weg zurück in die Realität?</p>\n<p>Von Christopher Nolan, mit Leonardo DiCaprio.</p>\n<h2 id=\"the-sixth-sense\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt0167404\">The Sixth Sense</a></h2>\n<p>Ein kleiner Junge kann tote Menschen sehen, die ihn mit ihren Anliegen verfolgen. Ein Kinderpsychologie unterstützt ihn, mit den Toten klar zu kommen, und seine Gabe für etwas Gutes zu nutzen.</p>\n<p>Von M. Night Shyamalan, mit Bruce Willis.</p>\n<h2 id=\"memento\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt0209144\">Memento</a></h2>\n<p>Unser Protagonist verliert alle fünf Minuten alle seine Erinnerungen, weswegen er sich alles aufschreiben muss, woran er sich erinnern will. Aber kann er jedem seiner Hinweise auch trauen?</p>\n<p>Von Christopher Nolan, mit Guy Pearce.</p>\n<h2 id=\"the-prestige\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt0482571\">The Prestige</a></h2>\n<p>Zwei Show-Magier in einem packenden Duell, wer der großartigere von beiden ist. Bis einer der Magier einen scheinbar unkopierbaren Trick aufführt, der den anderen Magier fast in den Wahnsinn treibt.</p>\n<p>Von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Hugh Jackman.</p>\n<h2 id=\"fight-club\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt0137523/\">Fight Club</a></h2>\n<p>Ein ganz normaler Mann gerät in den Bann einer subversiven Gruppe, die sich nach und nach zu einer Terrororganisation entwickelt. Als er aussteigen will, begreift er erst die Verflechtungen, die ihn mit der Gruppe verbinden.</p>\n<p>Von David Fincher, mit Edward Norton und Brad Pitt.</p>\n<h2 id=\"identity\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt0137523\">Identity</a></h2>\n<p>In einem Motel irgendwo im nirgendwo sind ein Dutzend Gäste gestrandet. Nach und nach werden sie umgebracht – die Suche nach dem Mörder führt zu einem überraschenden Täter.</p>\n<p>Von Michael Cooney, mit John Cusack.</p>\n<h2 id=\"shutter-island\"><a href=\"http://www.imdb.com/title/tt1130884/\">Shutter Island</a></h2>\n<p>Ein US-Marshal untersucht den mysteriösen Fall eines Mörders, der aus einer Nervenheilanstalt auf einer Insel entkommen konnte. Je länger er nachforscht, desto verworrener wird alles.</p>\n<p>Von  Martin Scorsese , mit Leonardo DiCaprio.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Filme%2C%20die%20man%20zwei%20Mal%20sehen%20sollte&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2F2017-05-03-filme-man-zwei-mal-sehen-sollte%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2017-05-03T19:25:54+02:00",
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      "date_published": "2017-03-30T19:30:25+02:00",
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      "title": "Die unglaublich gute Musik von „Suits“",
      "content_html": "<p>Die Fernsehserie „Suits“ war trotz mehrfacher Empfehlung beinahe an mir vorbeigegangen. Zum Glück hat Netflix jetzt diese Bildungslücke gestopft. Die Serie ist nicht nur wegen ihrer großartigen Charaktere und der witzigen Beziehungen zwischen ihnen eine Empfehlung, sondern auch wegen ihrer Musik.</p>\n<p>Ironischerweise gibt es da draußen keine CD oder auch nur irgendeine Form von Album, auf dem man die musikalischen Highlights der Fernsehserie „Suits“ am Stück genießen kann. Doch netterweise hat ein wohlmeinender Geist auf <a href=\"https://soundcloud.com/songs-in-suits\">auf Soundcloud eine Playlist „Songs in Suits“</a> zusammengetragen, die sich ganz wunderbar hören lässt.</p>\n<p>Besonders hängen geblieben bin ich persönlich an der Band <a href=\"http://www.theheavy.co.uk/\">„The Heavy“</a>, die sehr gute Musik zum Scotch machen – schrammelige Gitarren und ein Sound so zwischen den 60ern und Spaghetti-Western, zwischen Soul und Funk.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Die%20unglaublich%20gute%20Musik%20von%20%E2%80%9ESuits%E2%80%9C&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Funglaublich-gute-musik-von-suits%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "summary": "Die Familie hat sich den zweiten Teil der Wikinger-Brettspiel-Sage von Garphill, „Raiders of the North Sea“, vorgeknöpft… und ist begeistert.",
      "date_published": "2017-01-02T19:30:27+01:00",
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      "title": "Die etwas andere Rezension von „Star Wars: Rogue One“",
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Raumschiffe, gerne auch etwas abgewetzt</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Orte, an denen man sich zuhause fühlt, und nicht aus dem Prospekt kommen</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Keine neuen Super-Raumschiffe, Super-Jedis, Super-Lichtschwerter oder Super-Bösewichter</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Knuffige und/oder sehr fremdartige Aliens</li>\n</ul>\n<h3 id=\"story\">Story</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Eine Story, die auch ohne Star Wars im Hintergrund spannend oder interessant wäre</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Ein logischer, spannender Handlungsablauf</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Story twists und überraschende Wendepunkte</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf Klamauk</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf Fan Service wie z.B. in Form von ausgenudelten Lichtschwert-Kämpfen oder Speederbike-Verfolgungsjagden</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> …aber gerne augenzwinkernde Zitate</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Angedeutete Querverbindungen für Kenner der Hintergrundgeschichte</li>\n</ul>\n<h3 id=\"visuals\">Visuals</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Massive Action inkl. Rückschläge mit größeren Auswirkungen</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Großartige visuelle Effekte</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Verzicht auf mies gerenderte CGI-Charaktere</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Einzigartige Settings wie neue Planeten, Bauwerke</li>\n</ul>\n<h3 id=\"soundtrack\">Soundtrack</h3>\n<ul class=\"task-list\">\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> Bombastischer Soundtrack…</li>\n<li class=\"task-list__item\"><input checked=\"checked\" disabled=\"disabled\" type=\"checkbox\" /> …ohne übertriebenes Recycling von alten Soundtracks</li>\n</ul>\n<h2 id=\"das-fazit\">Das Fazit</h2>\n<p>„Star Wars: Rogue One“ ist meiner Meinung nach der beste „Star Wars“-Film seit der Ursprungs-Trilogie. Neben der Atmosphäre der Originale (inkl. <a href=\"http://www.artofthetitle.com/title/alien-isolation/\">Retro-Futurismus</a>) fügt es dem „Star Wars“-Universum eine wichtige Vorgeschichte zur Episode IV hinzu. </p>\n<p>Besonders beeindruckend ist auch die Darstellung der Rebellion als Sammelsurium unterschiedlichster Interessensgruppen, die nicht immer einer Meinung sind. Zudem ist „Star Wars: Rogue One“ vom Tenor her einer der ernsthaftesten Filme der Serie und auch deutlich kriegerischer als Episode VI („Return of the Jedi“). Die Kämpfe und Gefechte in „Rogue One“ entwickeln eine gewaltige Intensität und neuartige Professionalität, die schon fast auf dem Niveau von „Blackhawk Down“ oder „Hurt Locker“ liegt.</p>\n<p>Nebenbei lernt man noch den liebenswerten <a href=\"http://starwars.wikia.com/wiki/UT-60D\">U-Wing</a> kennen, der vom Aussehen wie Einsatzzweck sehr viel Gemeinsamkeiten mit der Mil Mi-24 Hind aufweist.</p>\n<p>Empfehlenswert ist der Film für alle, die von allen „Star Wars“-Filmen vor allen Dingen auf Star Wars Episode IV-VI stehen, auch Filme wie „Blackhawk Down“ mochten, und es einem Film auch verzeihen, wenn nicht alle liebgewonnenen Charaktere den Film überleben.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Die%20etwas%20andere%20Rezension%20von%20%E2%80%9EStar%20Wars%3A%20Rogue%20One%E2%80%9C&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Fetwas-andere-rezension-von-star-wars-rogue-one%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "title": "Tastenbelegung für den CH Combatstick",
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Die Steuerwege des Joysticks sind sehr lang, was vorteilhaft sein kann, wenn man sehr genau steuern möchte. Außerdem hat er sehr geringe Rückstellkräfte, so dass gerade Hubschrauberpiloten ihre Trimmung jetzt einfach aus der Hand machen können.</p>\n<p>Die geringen Rückstellkräfte und das große Spiel ist für Umsteiger vom Logitech Extreme 3D Pro erst einmal ungewöhnlich. Dazu kommt, dass die Zentrierung so wenig Kraft hat, dass der M5 auch gerne leicht außerhalb der Ruhelage zu Stehen kommt. Das kann man i.d.R. durch eine großzügige Deadzone korrigieren – oder aber durch eine ruhige Hand am Stick.</p>\n<p>Darüber hinaus ist noch ungewöhnlich, dass bei mir der Stick sich weiter bewegen lässt als er Messwerte liefert. So ist nach knapp 60% Steuerweg bereits 100% des Messwertes erreicht. Das verringert die Präzision gefühlt.</p>\n<p><a href=\"https://journal.3960.org/posts/defender-cobra-m5-monster-joystick/defender-vs-logitech.jpg\" class=\"gallery__link\" title=\"Zoom in\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/defender-cobra-m5-monster-joystick/defender-vs-logitech-400x225.jpg\" class=\"default\" width=\"400\" height=\"225\" style=\"--aspect-ratio: 16/9;\" alt=\"\" /></a></p>\n<p>Der Joystick ist riesig: Die massive Basis (inklusive Löchern zum Verschrauben) machen es unmöglich, den Stick im Normalbetrieb zu verrutschen. Auch der Griff als solcher ist sehr groß, für meine Hand (mit einer Handspanne von 20 Zentimetern) ist das aber exakt die richtige Größe.</p>\n<p>Was sehr für den Joystick spricht, ist die große Anzahl an Buttons, die aber sehr sinnig aufgeteilt sind. Denn auf dem Stick befindet sich ein 3-Wege-Schalter, mit denen man die meisten Buttons in einen zweiten und dritten Modus versetzen kann – und das ohne zusätzliche Treiber. Damit kann man z.B. einen Lande- und einen Kampfmodus am Joystick definieren, und hat in jedem Modus knapp 13 Buttons zur Verfügung. Da die zwei Trigger durch den Moduswechsel nicht beeinflusst werden, kommt man so auf die stattliche Anzahl von 23 Buttons und einen Coolie-Hat.</p>\n<p>Das besondere ist der Trigger: Er hat zwei Stufen, und kann nach vorne weggeklappt und dadurch deaktiviert werden. Beim Eindrücken löst zuerst der erste Schalter aus, beim Durchziehen drückt man einen weiteren Schalter. Bei „Elite: Dangerous“  hatte ich aber bisher noch keine schlaue Idee, was ich mit diesem ungewöhnlichen Abzug machen könnte.</p>\n<p><a href=\"https://journal.3960.org/posts/defender-cobra-m5-monster-joystick/cobra-m5-hand.jpg\" class=\"gallery__link\" title=\"Zoom in\"><img src=\"https://journal.3960.org/posts/defender-cobra-m5-monster-joystick/cobra-m5-hand-240x240.jpg\" class=\"quad\" width=\"240\" height=\"240\" style=\"--aspect-ratio: 1/1;\" alt=\"\" /></a> Dazu kommt noch ein Abzug für den <em>kleinen</em> Finger. Dieser kann auch weggeklappt werden, so dass er nicht im Weg ist – ansonsten könnt ihr an diesem Stick tatsächlich drei Finger gleichzeitig benutzen.</p>\n<p>Ansonsten sind die Knöpfe auf dem Kopf des Sticks ein bisschen anstrengend zu erreichen, aber trotzdem noch gut zu bedienen. Wenn man den Daumen in der Ruhemulde parkt, ist es ein bisschen fummelig, ihn um den Kopf herum auf die eigentlichen Knöpfe zu legen – den Bewegungsablauf lernt man aber schnell.</p>\n<p>Zusammen mit der <a href=\"https://journal.3960.org/posts/referenzchart-fuer-logitech-extreme-und-ch-throttle/\">CH Throttle</a> ergibt sich so ein kampfkräftiges HOTAS-Gespann, für das ich auch gerne wieder ein <a href=\"https://journal.3960.org/posts/defender-cobra-m5-monster-joystick/Defender_M5_CH_Throttle.pdf\">Referenz- und Belegungsplan für den Defender Cobra M5 &amp; die CH Throttle</a> zur Verfügung stelle.</p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Wenn ihr eine große Pranke habt, viele Knöpfe braucht, und sanfte Steuerwege haben wollt, seid ihr mit dem Defender Cobra M5 gut bedient. Wenn ihr auf eine gute Zentrierung angewiesen seid, oder normale Hände habt, solltet ihr vielleicht doch eher zum <a href=\"https://journal.3960.org/posts/2011-10-13-kleiner-helfer-fuer-logitech-extreme-3d-pro-joystick/\">Logitech Extreme 3D Pro</a> greifen.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Defender%20Cobra%20M5%20%E2%80%93%20Der%20Monster-Joystick&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Fdefender-cobra-m5-monster-joystick%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
      "summary": "Mein treuer Logitech Extreme 3D Pro hat nach langem, zuverlässigen Dienst die Grätsche gemacht. Obwohl ich ihn sofort und unbesehen wieder anschaffen würde,…",
      "date_published": "2016-10-31T18:58:22+01:00",
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Nur ein paar Besonderheiten möchte ich hervorheben.</p>\n<h2 id=\"die-technik\">Die Technik</h2>\n<p>Der <strong>Gates-Riemenantrieb</strong> wird ja oft diskutiert, inwieweit er sich auf das eigentliche Radfahren auswirkt. Meiner Meinung nach merkt man den Austausch der Kette mit diesem urig aussehenden Keilriemen nicht wirklich… bis man absteigt. Denn das Zeitalter von Öl an Händen und Hosenbeinen ist nun definitiv vorbei. Und auch die Reinigung bzw. das Nachölen der Kette ist nun hinfällig: Ein feuchter Schwamm macht den Antrieb wieder flott.</p>\n<p>Eine weitere Umstellung ist die <strong>Naben-Schaltung</strong>. Vergesst die Nabenschaltung eurer Kindheit, diese Schaltung könnt ihr auch sehr gut während des Tretens schalten – man muss nur ein bisschen den Druck aus den Pedalen nehmen. Viel wichtiger ist aber: Mit einer Nabenschaltung könnt ihr auch schalten, wenn ihr <em>steht</em>. Wenn man am höchsten Gang an die Ampel heranfährt um dann zu bremsen, könnt ihr danach genüsslich stehend in den kleinsten Gang schalten. Für mich war es nur eine Umstellung, nur einen Gang pro Klick hoch- bzw. runterstellen zu können, gerade in der Stadt wünscht man sich manchmal zumindest ein schnelleres Herunterschalten.</p>\n<p>Dazu kommen zwei <strong>Scheibenbremsen</strong>, die beherzt aber kontrollierbar zugreifen. So kann man den gerade begonnenen Sprint auch schnell vor der nächsten Ampel wieder stoppen.</p>\n<p>Die <strong>fest eingebaute Beleuchtung nebst Nabendynamo</strong> war für mich der eigentliche Attraktionspunkt. Die Beleuchtung läuft einfach dauerhaft und kann/muss nicht ein- &amp; ausgeschaltet werden. Stattdessen kann man sich darauf verlassen, dass man einfach jederzeit mit Beleuchtung fährt. Und dank eines Standlichts leuchtet man sogar noch eine gewisse Zeit, wenn man schon gar nicht mehr fährt.</p>\n<p>Nicht zuletzt ist ein Feature die <strong>Straßenverkehrstauglichkeit</strong>. Das Fahrrad kommt mit einer Tüte mit einem Front-, zwei Heck- sowie genügend Speichenreflektoren, dazu eine kleine Klingel. Dass diese allesamt hässlich und funktional sind, ist bei diesem Rad aber zu verzeihen – hier wird sich jeder sowieso seinen eigenen Stil zusammenpuzzeln wollen. Auch HAlterung für Fahrradtaschen sind vorhanden – diese wurden von mir geflissentlich ignoriert.</p>\n<p><strong>Update:</strong> Die aktualisierte Version von 2020 verändert die Position des Rücklichts (es wandert von der Sattelstütze auf das hintere Schutzblech, und ist damit deutlich sichtbarer) und spendiert auch einen Gepäckträger. Den Gepäckträger vermisse ich ab und zu auf der 2016er-Ausführung, aber dafür hat es meiner Meinung nach eine schnittigere Linienführung.</p>\n<h2 id=\"lieferung--montage\">Lieferung &amp; Montage</h2>\n<p>Das Fahrrad wird per Spedition geliefert. Dazu kommt der nette Service von Canyon: Bei meinem Rad gab es Lieferschwierigkeiten, die aber sofort per E-Mail mitgeteilt wurden. Und als Wiedergutmachung erhielt ich zuerst eine Mütze, dann sogar noch einen Fahrradhelm. Und netterweise wurde sogar nachträglich der inzwischen auf der Webseite verfügbare Rabatt in Höhe von €200,- auch auf meine Bestellung angewendet.</p>\n<p>Da das Fahrrad zerlegt kommt, muss man noch ein paar Handgriffe durchführen, um es fahrbereit zu bekommen. In knapp einer Stunde ist dann aber alles montiert. Wenn man das vordere Schutzblech <em>vor</em> dem Vorderrad montiert, wird es möglicherweise sogar noch schneller gehen. Die Montage sieht wie folgt aus:</p>\n<ol>\n<li>Lenkerenden montieren.</li>\n<li>Sattel montieren.</li>\n<li>Vorderes Schutzblech und Vorderrad montieren.</li>\n<li>Pedalen anschrauben.</li>\n</ol>\n<p>Der Karton eignet sich übrigens super als Transportbox für das Rad, dafür muss man dann nur die o.a. Schritte wieder rückwärts durchführen. </p>\n<h2 id=\"wie-fühlt-sich-das-canyon-commuter-70-an\">Wie fühlt sich das Canyon Commuter 7.0 an?</h2>\n<p>Wenn man das erste Mal sein Fahrrad zusammengebaut hat, wird man erstmal feststellen, dass man im Internet schlecht vermitteln kann, was das Rad tatsächlich ausmacht. Es wirkt tatsächlich eher klein, und wiegt auch nicht viel. Außerdem begreift man, dass die Ingenieure von Canyon mit viel Liebe das Rad möglichst simpel und schlicht ausehen lassen wollten, während sie im Inneren des Fahrrads jede technische Raffinesse versteckt haben, die ein Stadtrad so braucht.</p>\n<p>Das Fahrrad ist sehr leicht. Zusammen mit den schmalen Slicks und der sportlichen Haltung auf dem Rad (der Lenker liegt mit Bedacht tief, aber dafür direkt im Drehpunkt der Vordergabel) spürt man gerade zu, wie das Rad einfach beschleunigen will. Und es beschleunigt wie eine Rakete. Gerade in Städten mit Stop &amp; Go ist das eine wunderbare Eigenschaft.</p>\n<p>Die urige Geometrie ist einerseits ein Hingucker, andererseits ein großer Vorteil. Wegen des kurzen Radstandes hat der Commuter eine unerhörte Wendigkeit. Für die Stadt ist das natürlich ideal – auf langen Geraden muss man sich dafür ein bisschen zusammennehmen.</p>\n<p>Überhaupt sind lange Geraden und hohe Geschwindigkeiten nicht unbedingt das Metier des Commuters. Die 8-Gang-Schaltung hat sehr fein abgestimmte Gänge, mit denen man auch mühelos eine Steigung hinauf fährt – für Radrennen eignet sich das Übersetzungsverhältnis aber nicht.</p>\n<p>Ein bisschen Umgewöhnung erfordert auch das Fahren auf Kopfsteinpflaster. Die dünnen Reifen und die nicht vorhandene Federung setzen dem ungeübten Fahrer zuerst zu… bis die Erleuchtung einsetzt: Da das Rad federleicht ist und die Haltung sowieso sehr sportlich ist, kann man ohne große Anstrengung einfach aus dem Sattel hochkommen. Im Gegensatz zu meinem alten Rad ist das deutlich weniger anstrengend.</p>\n<p>Das Fahren mit dem Commuter ist einfach eine Freude. Beständig reizt es, mit Elan in die Pedalen zu treten und elegant um die Hindernisse der Stadt herumzukurven.</p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Alles in allem ist das Canyon Commuter 7.0 das geborene Stadttier. Es beschleunigt fix, es bremst fixer, es schaltet im Stehen und ist jederzeit beleuchtet. Im Gelände wiederum hat der Commuter nichts zu suchen… aber mit einem Smart würde ja auch niemand gerne über einen Feldweg holpern.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Ein%20Ritt%20auf%20dem%20Canyon%20Commuter%207.0&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Fritt-auf-dem-canyon-commuter-7-0%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2016-10-26T19:15:19+02:00",
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      "content_html": "<p>Ihr sucht nach einem Brettspiel für eine größere Gruppe, mit möglichst einfachen Spielregeln? Und es darf auch ruhig etwas kommunikativer sein? Dann schaut euch <a href=\"http://en.libellud.com/games/mysterium\">„Mysterium“</a> an.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">In „Mysterium“ spielt ein Spieler den Geist eines ermordeten Butlers, während alle anderen Spieler Geisterseher spielen, die herauszufinden versuchen, <em>wer</em> den Butler ermordet hat, <em>wo</em> das Verbrechen geschah, und mit <em>was</em> der Butler ermordet wurde. Alle Spieler spielen dabei zusammen gegen die Zeit, das Spiel ist sehr kooperativ und kommunikativ.</p>\n<p>Der Geist hat nun das Problem, dass er nicht sprechen kann. Stattdessen kann er den anderen Spielern psychedelische Visionen in Form von Spielkarten schicken, die sie interpretieren müssen.</p>\n<p>Dabei liegen vor den Spielern eine Auswahl an Personen, Orten und Waffen aus. Der Geist wiederum erhält wunderschöne Karten mit Visionen, die er den Spielern vorlegen kann.</p>\n<p>Nachdem jeder Spieler einen Tipp abgibt, wie er seine Vision deutet, darf der Geist mit Daumen-hoch oder Daumen-runter dem y Tipp beantworten.</p>\n<p>Der eigentliche Clou sind die Visionen: Wie man von der Vision einer dicken Ratte mit einer Krone, die auf einem großen Stück Käse sitzt, auf eine Hantel als Tatwaffe kommen soll, bleibt der Fantasie der Spieler überlassen.</p>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<p>Das Spiel ist sehr, sehr schnell zu erlernen und auch für Leute geeignet, die Spielregeln hassen, die komplizierter sind als die von „Dame“. Außerdem ist es sehr kommunikativ und kooperativ – das perfekte Spiel, um wildfremden Leute schnell ins Gespräch kommen zu lassen.</p>\n<p>Das Spiel macht schnell süchtig. Einziges Manko: nach einiger Zeit gibt es bei vielen Spielern feste Assoziationen bei bestimmten Visionen. So wird das Spiel nach der zwanzigsten Sitzung deutlich einfacher und weniger spannend. Bis dahin ist es aber eines der großartigsten Spiele, die ich in diesem Jahr gespielt habe.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Mysterium%20%E2%80%93%20das%20perfekte%20Party-Brettspiel&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Fmysterium-perfekte-party-brettspiel%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "content_html": "<p>Die Filmreihe rund um Jason Bourne hatte es mir schon immer sehr angetan. Nun ist der fünfte Teil in den Kinos, und selbst ich als begeisterter Bourne-Fan bin unangenehm überrascht… aber aus einem eher ungewöhnlichen Grund.</p>\n<!-- more -->\n<p id=\"more\">Denn möglicherweise ist der Film ganz gut. Leider kann man ihn nicht sehen. Denn bei „Jason Bourne“ ist augenscheinlich konsequent auf Stative, Steady Cams oder anderen Schnickschnack zur Bildstabilisierung verzichtet worden. Das Bild hüpft und wackelt wie ein Handyvideo auf einem Hardstyle-Festival.</p>\n<p>Dazu kommt, dass in den Film gefühlt kein Schnitt länger als zwei Sekunden dauert. Selbst triviale Unterhaltungen in einem Büro bewerfen den Zuschauer mit tausend verschiedenen Einstellungen und Schnitten. Die Verfolgungsjagden und Action-Szenen sind eine Videoschnipsel-Orgie, bei der selbst eingefleischte Quake-Spieler Probleme bekommen werden, dem Verlauf der Handlung zu folgen.</p>\n<p>Mein Magen ist kein Kind von Traurigkeit. Mit einem kleinen Boot auf dem hohen Atlantik bei Wellengang schippern? Kein Problem! Mit der HTC Vive längere Ausflüge in der virtuellen Realität unternehmen? Gerne, immer! Aber nach längerer Betrachtung von „Jason Bourne“ stellt sich leicht Seekrankheit durch das andauernde Geschaukel der Kamera ein.</p>\n<p>Die „Jason Bourne“-Reihe war schon immer für eine dynamische Kameraführung und schnelle Schnitte berühmt. Aber bei dem fünften Teil wurde es meiner Meinung nach deutlich übertrieben.</p>\n<p>Das macht es fast nicht aus, dass die Handlung eigentlich nur aus Versatzstücken der vergangenen Filme besteht. Überraschende Wendungen? Fehlanzeige! Spannende Charaktere? Bei fünf Sekunden Zeit pro Einstellungen schwer zu präsentieren. Neue, coole Action? Nee, haben wir alles schon in den vergangenen Filmen, oder bei James Bond, oder bei Jack Bauer gesehen. Selbst die Autoverfolgungsjagd am Ende des Films sieht aus, wie bei „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ geklaut.</p>\n<p>Kurz zusammengefasst. Selbst Fans von Jason Bourne müssen diesen Teil nicht sehen. Und Personen mit einem schwachen Magen sollten das Geld lieber in eine gemütliche Mahlzeit als den Kinobesuch stecken.</p><img src=\"https://stats.3960.org/p.php?idsite=2amp;action_name=Die%20Jason%20Bourne%20%C3%9Cbelkeit&amp;url=https%3A%2F%2Fjournal.3960.org%2Fposts%2Fjason-bourne-ubelkeit%2F%3Futm_source%3Dnewsfeed_view\" style=\"border:0;\" alt=\"\" />",
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      "date_published": "2016-08-22T19:06:15+02:00",
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