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Neuigkeiten zur Subsim "Cold Waters"

Die U-Boot-Simulation „Cold Waters“ von Killerfish Games hat eine weitere Hürde genommen: Killerfish Games hat bei Steam die „Cold Waters“-Seite veröffentlicht. Neben dem Veröffentlichungstermin werden viele neue Screenshots gezeigt, die große Hoffnung machen.

Schon im Oktober war die Vorfreude in der Subsim-Community groß, mit „CW“ demnächst wieder eine U-Boot-Simulation für Equipment der 80er Jahre spielen zu können – um so größer, weil die Entwickler ein großes Vorbild haben.

Killerfish Games tritt bei „Cold Waters“ mit dem Versprechen an, das es der geistige Nachfolger von Sid Meiers „Red Storm Rising“ werden will – einem meiner Meinung nach hervorragenden Mix aus Simulation und Spiel.

In den bisher veröffentlichten Screenshots sind somit auch die Komponenten von „Red Storm Rising“ zu sehen, die es bis heute von fast allen anderen Subsims absetzt – die gelungene Mischung aus Strategie und Taktik:

  • Eine große Theater-Karte zeigt die globale Lage des Konflikts, und die eigene Bedeutung darin. Wie auch in der „Enemy Engaged“-Serie oder in den Frühwerken von Digital Integrations verändert der Spieler mit seinen Handlungen den Fortgang der globalen Ereignisse. Außerdem informiert die Theater-Karte über Bedrohungen für das eigene Boot.
  • Zusätzlich informieren grafisch ansprechend aufgemachte Nachrichten über wichtige Schlüsselereignisse in der Kampagne, und verdichten die Atmosphäre.
  • Eine weitere Bedeutung für das Spiel hat die Provisionierung im Heimathafen, bei der man z.B. den mitgeführten Waffenmix bestimmt. In „Red Strom Rising“ konnte es einem sehr gut passieren, dass man im Verlauf der Kampagne den Vorrat bestimmter Marschflugkörper erschöpft hatte, und dann entweder auf weniger geeignete Waffensysteme ausweichen musste, oder zurück nach Holy Loch tuckern musste, um dort nachzuladen.
  • Nicht zuletzt ist die eigentliche Simulation auf taktischer Ebene zu bewundern, bei der auf augenscheinlich nur leicht vereinfachte Weise die Umgebung aufgeklärt und Feindziele optisch ansprechend bekämpft werden – beide Merkmale waren ebenfalls bei „Red Storm Rising“ vorhanden.
  • Und zum Abschluss der Kampagne gibt es augenscheinlich auch eine Bewertung der eigenen Leistungen, die die Motivation fördert, in der nächsten Kampagne noch ein bisschen smarter zu sein.

Als Veröffentlichungsdatum ist „Mitte 2017“ angepeilt. Bis dahin drückt die Subsim-Community Killerfish Games weiterhin die Daumen, und kramt schon mal die Handbücher für die SSN „Los Angeles“-Klasse raus.

Update: Inzwischen hat Killerfish Games angekündigt, ein weiteres Feature aus „Red Storm Rising“ nicht nur zu übernehmen, sondern sogar zu verbessern: Häfen erobern. Damit verändert sich die strategische Lage im Spiel fühlbar – und als neues Spielelement kann man nun selber Häfen zurückerobern, indem man dort SEAL-Teams absetzt.

Alles in allem machen die bisherigen Pläne und Screenshots große Hoffnung, dass die Subsim-Community demnächst einen neuen Star haben könnte.

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