Aktuell sind mit dem bloßen Augen die Starlink-Satelliten von SpaceX gut zu sehen. Das Schauspiel sieht sehr beeindruckend aus:

Was ist denn so besonders an den Starlink-Satelliten?

Einen einzelnen Satelliten oder auch mal die ISS am Himmel zu sehen ist schwierig genug. Mit Starlink-Satelliten hat man da deutlich mehr Glück, denn die Idee ihres Erfinders Elon Musk war, sehr viele von ihnen sehr tief über der Erde kreisen zu lassen. Am Himmel bilden sie dann die sogenannten „Starlink-Trains“, eine gut erkennbare Kette an Leuchtpunkten, die mit hoher Geschwindigkeit hintereinander über den Nachthimmel ziehen.

Die schiere Zahl der Satelliten (und ihre jeweilige Position) kann man unter den SatFlare-Seiten für den Starlink3-Zug, den Starlink4-Zug, und den Starlink5-Zug erst richtig begreifen.

Die wichtigsten Voraussetzungen, um die Startlink-Satelliten zu finden:

  1. Es muss hinreichend dunkel sein,
  2. die Satelliten müssen von der Sonne angestrahlt werden,
  3. es muss eine wolkenlose, klare und am Besten trockene Nacht sein.
  4. Und nicht zuletzt muss man wissen, in welcher Himmelsrichtung man suchen muss.

Netterweise gibt es bei „Find Starlink“ eine Seite, die anhand der eigenen geografischen Positon auf der Erde errechnet, wann die obigen Voraussetzungen erfüllt sind – mit Ausnahme des Wetters. In Deutschland sind die Satelliten fast ausschließlich im Süden zu bewundern, und ziehen von Westen nach Osten (also genau andersherum als die Sonne wandert).

Nicht jeder ist dabei so begeistert von diesem Schauspiel, wie unter anderem in dem Wikipedia-Eintrag zu Starlink nachzuschlagen ist: So zeigen sich Astronomen genervt, wenn durch ihre Himmelsbeobachtung diese Truppe von Satelliten rast (im folgenden Video zu bewundern ab Minute 2:10) wie ein Güterzug durch eine Dichterlesung:

Und mancherorts führt die Sichtung der Satelliten auch zu Anrufen, ob nicht UFOs über der Erde kreisen.